|
Learn languages (via Skype): Rainer: + 36
20 334 79 74 or + 36 20 549 52 97
|
|
Warum ist Integration wichtig, sowohl für zu
Integrierende, als auch für Integrierte?
Wenn, vor allem, wirtschaftliche Krisen auftreten, suchen
große Teile der Gesellschaft nach Sündenböcken und finden diese meist in
Randgruppen. Der nächste Schritt ist die Segregation. Dieser Ausschluss hat
aber immer schwerere Folgen, als eine nicht geglückte Integration. Da auch
die weniger gebildeten Schichten der Gesellschafft gebraucht werden, um
weniger anspruchsvolle Arbeiten zu leisten, können die Ausgeschlossenen nicht
einfach nach zum Beispiel Madagaskar verschifft werden; und da sie hier
weiterleben, kommen sie automatisch mit den sogenannten höheren Klassen in
Kontakt. Eine Kriminalität, die zum Überleben nötig ist, die sogenannte
Beschaffungskriminalität, ist die Folge.
Der einzige Weg aus diesem Dilemma des Brauchens und
Ausstoßens ist Sicherung einer normalen Bildung für untere Klassen. Adam
Smith beschreibt dies in seinem Buch ‘The wealth of nations‘. Geldlose wurden
einfach in das Dorf oder die Stadt zurückgebracht, aus der sie stammten und
die dortige Gemeinde musste für sie Sorge tragen.
Aber was bedeutet, eine entsprechende Bildung oder
Ausbildung zu sichern? Segregierte Schulen sind, so zeigen Statistiken, meist
erfolglos. Aber auch für integrierte Gesellschaftsmitglieder wären ein paar
Ausgestoßene als Mitschüler in der gleichen Schulklasse durchaus von Vorteil.
“Was für eine Behauptung!“ höre ich Eltern, die ihre
Sprösslinge für ein Vermögen in Eliteschulen schicken, sagen. Aber diese
können sich ganz einfach von der Richtigkeit meiner Aussage überzeugen, wenn
sie sich nur die Frage stellen, was in einem heutigen Berufsleben das
wichtigste ist: - Fachwissen, da sich die Wissenschaft immer schneller
entwickeln, - Sprachkenntnisse, da wir in einer globalisierten Welt leben –
und die Fähigkeit, mit verschiedensten Leuten zusammenarbeiten zu können.
Wo lernt man letzteres wohl am besten? Natürlich in einem
Institut, in dem unsere Kinder damit konfrontiert werden, täglich mehrere
Stunden mit gleichaltrigen aus verschiedenen Kulturen und
Gesellschaftsschichten verbringen zu müssen und dabei zu erkennen, dass man
auch mit ihnen zusammen spielen und später arbeiten kann, wenn man sich
entsprechend verhält. Klavierspielen sollte man so früh wie möglich, also mit
3 oder 4 Jahren beginnen. Das gleiche gilt für das Erkennen von
Verhaltensformen und wie man am besten darauf reagiert. Die Fähigkeit zur
Flexibilität ist Schlüssel- oder Zauberwort. “Sesam der Welt, öffne dich! Da
ich fähig bin, mich überall zurechtzufinden.“
|
|
Else
|
|
Else
|
|
Else
|
|
Else
|
|
Else
|
Integráció? Kinek jó?
Samstag, 11. Oktober 2014
Abonnieren
Kommentare (Atom)